Aktuelles Friedberg


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Am Faschingsmontag, den 24.02.2020, tanzte der ORCC Friedberg für Patienten, Besucher und Mitarbeiter im Krankenhaus.

Unter dem Motto „Ostende Delectabiles“ (lat. „unterhaltsame Show“) unterhielt der ortseigene Faschingsverein ORCC Friedberg e.V. alle Anwesenden im Foyer des Krankenhauses. Beide Moderatoren Julia und Justus Vegan – Ur-Enkel des berühmten Autors und Inspirationsquelle Jules Verne – hatten die Jubiläumsshow anlässlich des 40jährigen Bestehens angekündigt.

Zunächst lud die Jugendgarde des ORCC mit ihrem Prinzenpaar Rebecca I. und Nico I. ein, an ihrer Reise in „80 Schritten um die Welt“ teilzunehmen. „Man spürt deutlich, mit welchem Eifer und Herzblut alle in unserer Jugendgarde gerade beim HipHop-Remix-Part - einer Party in einem New Yorker Club - dabei sind. Die Choreographie zu diesem Teil der Show haben sich unsere Kids und Teens selbst zusammengestellt und freuen sich immer sehr darüber, wenn ihre Eigenkreation vom Publikum mit großem Applaus belohnt wird.“ so der Präsident Markus Nowak. Mit einem weiteren Zeitsprung wechselte die Szenerie von der Jugendgarde zur Jubiläumsgarde des Faschingsvereins. Mit einem treffend gewählten Kostüm eines Steampunks führte „Justus Vegan“ durch den zweiten Teil der Reise um die Welt. In San Francisco angekommen, bewiesen die Knastbrüder von Alcatraz einmal mehr, dass sie es „noch nie geschafft hatten, pünktlich umgezogen zu sein“, erklärte Justus Vegan. In dieser kleinen Hommage an Benny Hill, sorgten die Gebrüder „Hinke und Bein“ beim Publikum für begeisterten Applaus zu ihrer Slapstick-Choreo.

Nach der tänzerischen Verabschiedung und Vorstellung aller Akteure im Schnelldurchlauf versprach der ORCC Friedberg, auch in seiner 41zigsten Saison im nächsten Jahr gerne wieder zu kommen. „Es ist für uns immer ein ganz besonderes Anliegen, hier im Krankenhaus Friedberg aufzutreten, denn so können wir mit Frohsinn und Humor den grauen Alltag für alle ein wenig bunter werden lassen!“ – so der Präsident des ORCC.

Auch das Krankenhaus Friedberg freut sich im Jahr 2021 die Faschingsgarde wieder im Haus begrüßen zu dürfen.


Faschingsgarde ORCC Friedberg
(Foto von Frau Leinauer)

Herr Dr. Hubert Mayer wird zum 01.04.2020 Geschäftsführer der Kliniken an der Paar. Der gebürtige Augsburger ist Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Notfallmedizin. Er war bisher als Klinikdirektor und aktuell als Ärztlicher Direktor am Josefinum in seiner Heimatstadt tätig.

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Vor vier Monaten wurde die Unfallchirurgie am Aichacher Krankenhaus geschlossen. Am Samstag macht sie wieder auf. Diese Nachricht verkündeten Vertreter der Kliniken an der Paar und des Landkreises am Donnerstag bei einem Pressegespräch.

 

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Gleich doppelt zertifiziert wurde das Krankenhaus Friedberg im Dezember 2019 und darf sich seitdem „Kompetenzzentrum für Koloproktologie“ und „Zertifiziertes Zentrum für Thermoablation an der Schilddrüse“ nennen.

Seit dem 01.12.2019 ist die Fachabteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Krankenhauses Friedberg eines von nur 59 spezialisierten Zentren für Koloproktologie (Lehre von gut- und bösartigen Erkrankungen des Dickdarms, Mastdarms und Afters) in Deutschland. Für die erfolgreiche Zertifizierung waren zahlreiche Voraussetzungen zu erfüllen. Neben einer umfassenden personellen und apparativen Ausstattung wird eine einwandfreie leitliniengerechte Diagnostik und Behandlung vorausgesetzt. Ferner gehören das Erreichen von Mindesteingriffszahlen, festgelegten Qualifikationen der behandelnden Ärzte, interdisziplinäre Kooperation mit assoziierten Fachbereichen, regelmäßige Fortbildung und die Orientierung an neuesten medizinischen Erkenntnissen dazu. Dadurch kann eine optimale und ganzheitliche Betreuung der Patienten – von der Diagnostik über die Behandlung bis hin zur Nachsorge – gewährleistet werden.

Ebenfalls seit dem 01.12.2019 ist die Fachabteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Krankenhauses Friedberg eines von nur sechs zertifizierten Zentren des Deutschen Zentrums für Thermoablation. Das Zertifikat wurde durch die Erfüllung hoher Qualitätsanforderungen, einer erstklassigen apparativen Ausstattung, regelmäßigen Fortbildungen sowie dem leitliniengerechten diagnostischen und therapeutischen Vorgehen der spezialisierten Ärzte erworben. Die Thermoablation an der Schilddrüse gilt als minimal-invasive Alternative zu anderen Behandlungsverfahren und kann Patientinnen und Patienten eine Operation oder eine Radiojod-Therapie ersparen. Bei ihrer effektiven Wirksamkeit hat sie zahlreiche Vorteile. Dazu gehören der Erhalt des benachbarten gesunden Schilddrüsengewebes und zugleich ein hervorragendes kosmetisches Ergebnis mit kleinsten Narben. Neben dieser Technik bietet das Krankenhaus Friedberg eine ebenso große Expertise in der operativen Schilddrüsenchirurgie, sodass dort verschiedene Therapieverfahren zur Auswahl stehen.


v.l.n.r.: Landrat Dr. Klaus Metzger, Chefarzt Dr. Patrick von Parpart, Ärztlicher Direktor Dr. Albert Bauer,
stv. Landrat Manfred Losinger

In Friedberg kommt das erste Baby, Jakob Gögelein, am 2. Januar um 5.11 Uhr zur Welt. Die Eltern sind stolz, aber ganz schön müde nach einer schlaflosen Nacht. Der Chefarzt der Friedberger Geburtenstation betritt am Donnerstag das Zimmer der 28-jährigen Jacqueline Gögelein und sagt zu der frisch gebackenen Mutter und Vater Simon: „Sie Unglücksraben.“ Hintergrund: In den vergangenen Jahren war eigentlich immer darauf Verlass gewesen, dass an Neujahr ein Baby in Friedberg zur Welt kommt. Jakob war diesmal der heißeste Kandidat – doch er ließ sich etwas länger zeit als gedacht.

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v.l.n.r.:  Krankenschwester Gerda Aich, Hebamme Maxi Wenninger, Mutter Jacqueline Gögelein, Baby Jakob Gögelein, Chefarzt Dr. Siegbert Mersdorf, Vater Simon Gögelein